Hanglagen und Niveauunterschiede gehören zu den anspruchsvollsten Bereichen in der Gartengestaltung. Eine Hangabstützung muss dauerhaft stabil sein, Wasser sicher ableiten und sich gleichzeitig harmonisch in den Garten integrieren.
Mit den modularen Hangabstützungselementen von ROSTWERK lassen sich Böschungen, Terrassierungen und Höhenversätze klar und dauerhaft gestalten.
Die sichtbare Front besteht aus massivem Cortenstahl. Auf der Rückseite sorgen Versteifungsrippen, eine breite Fundamentauflage und eine durchdachte Drainage für die notwendige Stabilität.
Das Standardelement besitzt eine Breite von 1.000 mm und eine sichtbare Höhe von 600 mm. Mehrere Elemente werden seitlich miteinander verbunden und bilden eine durchgehende Stützwand.
Auf der Rückseite befinden sich drei Versteifungsrippen: links, mittig und rechts. Die beiden äußeren Rippen dienen gleichzeitig zur Verschraubung benachbarter Module.
Der untere Bereich wird auf 250 mm abgekantet und bildet die stabile Auflagefläche zur Verschraubung mit dem Betonfundament. Die obere Kante wird ca. 50 mm umgelegt.
| Modulbreite | 1.000 mm |
| Sichtbare Höhe | 600 mm |
| Material | Cortenstahl |
| Materialstärke | 3 mm |
| Fundamentflansch | 250 mm |
| Obere Abkantung | 50 mm - 25 mm |
| Versteifungsrippen | 3 Stück – links, mittig und rechts |
| Modulverbindung | seitlich verschraubt über die äußeren Rippen |
| Montage | Verschraubung auf Betonfundament |
| Drainage | Kiespackung, Filtervlies und Drainagerohr; Rohrdurchführung durch die Versteifungsrippen |
Die endgültigen Fundament-, Befestigungs- und Anschlussdetails werden abhängig von Einbausituation, Bodenbeschaffenheit und Belastung festgelegt.
Drei kräftige Versteifungsrippen verbinden die Frontplatte mit dem unteren Fundamentflansch. Dadurch wird der Erddruck kontrolliert in die Fundamentkonstruktion übertragen.
Die seitlichen Rippen besitzen gleichzeitig Befestigungsbohrungen, über die benachbarte Elemente miteinander verschraubt werden.
Die Elemente werden auf einem tragfähigen Betonfundament montiert. Der 250 mm breite Bodenflansch liegt direkt auf dem Fundament auf und wird mit geeigneten Ankern befestigt.
Sichere Aufnahme horizontaler Kräfte
Exakte Ausrichtung der Module
Dauerhafte Fixierung und Lastverteilung
Wasser, das sich hinter einer Stützwand sammelt, erzeugt zusätzlichen Druck. Deshalb wird hinter den Elementen eine wasserdurchlässige Kiespackung vorgesehen.
Am tiefsten Punkt verläuft ein Drainagerohr. Die Versteifungsrippen erhalten im unteren Bereich entsprechende Öffnungen, sodass das Rohr durch mehrere Module hindurchgeführt werden kann.
Erdreich → Filtervlies → Drainagekies → Drainagerohr → Cortenstahlelement
Verlauf, Länge und Höhe werden festgelegt. Bodenverhältnisse, Entwässerung, Bepflanzung, angrenzende Flächen und Baustellenzugang werden berücksichtigt.
Die Böschung wird zurückgenommen und ausreichend Raum für Fundament, Rippen, Drainage und Filtervlies geschaffen.
Das Betonfundament wird eben und ausreichend tragfähig hergestellt, damit die Module exakt ausgerichtet werden können.
Die Cortenstahlelemente werden positioniert, am Fundament verankert, seitlich miteinander verbunden und in Flucht und Höhe ausgerichtet.
Das Drainagerohr wird mit ausreichendem Gefälle verlegt und durch die vorgesehenen Öffnungen der Versteifungsrippen geführt.
Filtervlies trennt Erdreich und Drainagekies. Anschließend erfolgt die sorgfältige Hinterfüllung der Konstruktion.
Nach Abschluss der technischen Arbeiten werden Böschung und angrenzende Flächen gestaltet und bepflanzt.
Das Standardmodul 1.000 × 600 mm bildet die Grundlage. Je nach Projekt sind weitere Höhen und Sonderlösungen möglich.
unterschiedliche Wandhöhen
Eckelemente
abgestufte Hangabstützungen
Übergänge zu Treppenanlagen
Kombination mit Pflanzgefäßen
individuelle Sonderformen
Cortenstahl entwickelt unter natürlichen Witterungsbedingungen seine charakteristische Rostpatina. Sie verleiht dem Material seine warme Farbe und macht es besonders attraktiv für moderne Gartenarchitektur.
hohe mechanische Festigkeit
langlebige Konstruktion
natürliche, lebendige Oberfläche
geringer Pflegeaufwand
harmonische Kombination mit Pflanzen und Naturstein
Bei einer Hangabstützung müssen Konstruktion, Fundament, Erddruck, Entwässerung und Bodenverhältnisse als Gesamtsystem betrachtet werden.
Bei höheren Belastungen, schwierigen Bodenverhältnissen oder besonderen Einbausituationen kann eine statische beziehungsweise geotechnische Beurteilung erforderlich sein. ROSTWERK plant die Elemente deshalb immer entsprechend der jeweiligen Einbausituation.